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Neues Manuskript Arbeitstitel
"j.w.d. - Wie geht es weiter?"

 

Auszug aus dem Buch "Lebensfalle oder j.w.d"


Juliane schleicht sich hinaus. Sie muss weg, hinaus aus dem Haus. Mit offenen Haaren und wehendem Mantel. Sie rennt über die Straße, rennt weiter. Wohin? Nichts geht mehr. Sie rennt ziellos. Eine Stimme in ihr redete auf sie ein, sie solle stehen bleiben. »Warum rennst du?«
»Ich war geblendet von ihm und interessiert an seiner Geschichte, doch er wies mich ab und nun das! Ich wollte herausfinden, was für ein Mensch dieser Giovanni war, nichts weiter.«
Juliane rennt. Ganz in der Nähe ist doch der Hafen. Sie rennt. Und fällt auf den Gehweg. Ihr Knie blutet. Die Leute starren sie an. Sie ist dreckig. Erst jetzt merkt sie, dass sie ohne Schuhe aus dem Haus gelaufen war. Sie muss sich waschen. Sie rennt auf den Piazza, dort zum Brunnen. Tief einatmen, ausatmen, einatmen, ausatmen. Das Wasser ist kalt, aber der Dreck muss weg. Nur langsam beruhigt sich ihr Puls. Albert! Er hatte ihrer Hoffnung Nahrung gegeben. Er hatte sie Mylady genannt und mit Johanne angesprochen. Die Turmuhr schlägt. Der Piazza San Pietro erwacht. Ein Mann spricht sie an. Nein, das passt jetzt nicht. Sie rennt, sieht das Café, indem Holger auf ihren Text wartet. Er tritt aus der Tür des Cafés: Oh Juli, was ist mit dir, ruft er mit runden Augen und Entsetzen im Ton.

 

Sagenhafter Neubrandenburger Märchentag


Neubrandenburger Märchentag 19.5.2012: Eberkopfsage

Am 19. Mai um 11.00 Uhr startete der „Sagenhafte Neubrandenburger Märchentag“. Der Initiative der beiden Autorinnen Regina Raderschall und Viola Kühn haben sich zahlreiche Kulturvereine und Einrichtungen der Stadt angeschlossen.

Der Märchentag wurde eingebettet in den Aufruf des Deutschen Kulturrates „Kultur gut stärken“ und folgte dem diesjährigen Motto „Der Wert der Kreativität“ mit einem vielfältigen und ein abwechslungsreichen Programm. Ausstellung historischer Märchenbücher, der Film „Das blaue Licht“, Autorenlesungen und die Sagenwerkstatt in einem der Wiekhäuser , aber auch Straßentheater, Niederdeutsches und ein griechisches Märchen im Tempel Belvedere standen zur Auswahl. In der „Märchentagszentrale“, dem Hotel Radisson Blu konnten die zauberhaften Ergebnisse des Schreibaufrufs zum Grimmschen Märchen „Der Goldene Schlüssel“ angeschaut werden. Für alle 143 Teilnehmer lag eine Buchspende vom Nordkurier bereit. Der zweite große Sponsor des Tages war die Sparkasse Neubrandenburg-Demmin mit 1000 €.

Als der Märchentag für die Kinder endete, lud die Schauspielerin Annette Wurbs zu einem „Sagenhaften Spaziergang“ ein und um 20.15 Uhr las die DEFA-Goldmarie Karin Ugowski Märchen aus Mecklenburg-Vorpommern in der Thalia-Buchhandlung.



Neubrandenburger Märchentag 19.5.2012: A. Seidel vom Nordkurier mit R. Raderschall im Märchenzimmer des Radisson Blu

(Quelle: Kulturstimmen.de)

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